„Dieses Jahr ist es schon eine Herausforderung – das geht nur dank der vielen engagierten, aktiven und unermüdlichen Vereinsmitglieder und Helfer“, stellte der Vorsitzende des veranstaltenden SV Tannau, Daniel „Fuzzy“ Baumann, im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung klar. Nach dem Vereinsjubiläum zum 50. habe man reichlich mit den Ausbauarbeiten und der Renovierung des Vereinsheims zu tun gehabt – und nun das dreitägige Sportfest. Bald soll noch die Einweihung des um rund 200 Quadratmeter gewachsenen Vereinsheims kommen. „Trotz allem steht der Spaß stets im Vordergrund“, betonte Baumann.
Am Freitag haben sich sensationelle 30 Teams zum fußballerischen Wettkampf beim Gerümpelturnier getroffen. Nicht die beeindruckenden Namen wie „Thekenstürmer“, „Glashoch Rangers“, „Schmutzwürste“ oder „Geh mal Bier holen“ holten den Turniersieg, und auch die Vorjahressieger „FC Loreto“ oder „Blutreitergruppe“ konnten ihren Erfolg nicht wiederholen. Turniersieger bei den Stammtischmannschaften wurde „FC Russenried Youngsters“, bei den Hobby- / Vereinsmannschaften siegten die „Argental Allstars“. Siege und Niederlagen wurden anschließend bei der Fallschirmparty samt Cocktailbar mit DJ Jürgen gefeiert.
Am Samstag hieß es wieder auf zur „Tour de SV Tannau“. Bei der Spaßrallye ging es für alle Arten von Zweirädern ums Rätsellösen und Ankommen. „Die Veranstaltung kommt gut an“, sagte Baumann. Das Konzept Fahrrad-Bilder-Suchfahrt habe sich für die ganze Familie bewährt. Nach der Tour gab es den Vesperhock mit der „Krainer Freiheit“ samt „Kuh-Roulette“, bei dem es immerhin 333,33 Euro zu gewinnen gab.
Der Sonntag begann mit Feldgottesdienst und Frühschoppen unter Begleitung der Musikkapelle Tannau. Pünktlich starteten dann acht Fußballteams ins Turnier, die Ergebnisse folgen nach.
Dazu kamen am Sonntag viele Gäste aus der Umgebung zu einem Ausflug vorbei und nutzten die Gelegenheit, im Fallschirmschatten die Speisen zu genießen. „Uns freut natürlich auch, dass wir hier etwas für die Dorfgemeinschaft oder die Gemeinschaft mit den umliegenden Orten tun“, sagte Baumann, „denn es kommen auch zahlreiche Nichtfußballer oder Ältere zum Sportfest“.
Nächstes Jahr werde man noch einen draufsetzen, versicherte der Vorsitzende, denn schließlich sei 2019 das 50. Sportfest zu feiern.